Straw Dogs – wer Gewalt sät

Straw Dogs
Okay, eins vorneweg: da ich den ganzen Film über Niles für Charly gehalten habe, war das Filmerlebnis wohl noch intensiver, beklemmender und grausiger als es das im Normalfall gewesen wäre. Doch von vorne: die ersten zehn Minuten dachte ich, Straw Dogs wäre der David Copperfield der Filme. Als ich gerade dachte, dass die Ödnis durch den englischen O-Ton und das gänzlich unverständliche Englisch der Protagonisten und die französischen Untertitel ins Unerträgliche steigen würde, wurde es wirklich unerträglich. Und verdammt gut.
Nicht, dass ich nicht vorgewarnt war. Der Klappentext sagt:”Les Chiens de Paille offre un suspense jaillissant et des scènes d’une intense violence jamais filmées auparavant. Le film a été interdit en Grande-Bretagne.” Was uns der Franzose sagen will: der Film ist heftig und war verboten. Klares Kaufargument. Der Export aus Paris entpuppte sich schlichtweg als eines der intensivsten Filmerlebnisse, die ich lange hatte. Über die Story kann und will ich nichts sagen. Eigentlich hilft hier nur eine Aneinanderreihung von Adjektiven: dicht, bedrückend, emotional, stark, intensiv (DAS kann man nicht oft genug sagen), schwer verdaulich, großartig gefilmt, tolle Dialoge, gute Schauspieler.


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