La Sepia, Reeperbahn, Fischmarkt, Eppendorfer Grillstation, Datscha-Party
Okay. Ich bin zum ersten Mal an einem Ort angekommen, der mich so sehr in Beschlag nimmt (im positivsten Sinne), dass ich nicht mal mehr zum twittern komme. Geschweige denn zum bloggen. Daher hier nur ein kurzer Abriss über die letzten Tage in Hamburg, die mich köstlich amüsiert haben:
Kneipentipp: mein Schatz und ich, als absolute Hamburgnewbies, hatten das Glück, direkt am Wochenende ein wunderbares Lokal auf der Schanze aufzutun – das La Sepia. Ein Portugiese mit abgefahrenen Gerichten und ebenso unglaublichen Preisen, der mir zudem eine echte Paella kredenzt hat. Unter “echt” verstehe ich eine Paella, die nicht zu 90% aus Reis besteht und mit einigen Dosen-Muscheln (gibt es sowas? Na, auf jeden Fall schmecken vielen Touristennepp-Dinger so…) verziert ist. Das letzte Mal, dass ich so eine Paella bekommen habe, war in einem Spanienurlaub vor etwa 25 Jahren und wir verdankten die Scampi ausschließlich dem Talent meines Papas, Spanisch zu sprechen und spanische Songs auf der Gitarre darzubieten. Damit konnten wir das spanische Herz erweichen. Im La Sepia muss man nicht singen – nur genießen. Weit vorn!
Reeperbahn: Klar, kann man sich nicht entgehen lassen. Einen Ausflug wert, großer Spaß! Anscheinend finden auch alle Junggesellenabschiede dieser Welt dort statt – besonders gefallen hat mir ein Bräutigam im pinkfarbenen Bunny-Kostüm und die Jungs rechts auf dem Foto, die ich eigentlich entlarvenderweise beim Tanzen gefilmt hatte. Leider ist der Film zu dunkel geworden (oder zum Glück?), daher hier nur die besten Grüße an Unbekannt – Ihr wart groß, Jungs! Ich mochte auch Eure URL sehr gerne: www.nicht-bei-youtube.de
Versackt sind wir dann in der Cobra Bar, alternativ, spaßig, nett. Dort hieß es ausharren bis fünf Uhr, denn dann ging’s auf den
Fischmarkt: Auch nett, beeindruckend, wieviele Menschen morgens um halb sechs unterwegs sind, um sich Aal-Kai anzuhören und lecker Kaffee zu trinken. Okay, es gibt wirklich welche, die um diese Zeit ein Fischbrötchen zu sich nehmen, aber darüber kann und will ich nicht sprechen!
Eppendorfer Grillstation: das’n Weltimbiss, ‘n reiner Weltimbiss. Grillstation jetzt. Und weißte was, mein Ingo? Ist schön da, is richtig schön da. Ham da so’n Foto gemacht, ‘n Foto jetzt, aber ohne Bademantel, ne, also nur so mit Hände. Unn, isses muckelig? Biddä!
Am Montag hieß es dann Abschied nehmen von meinem Schatz, doch meine neuen Nachbarn hatten nicht im Sinn, mich Trübsal blasen zu lassen. Direkt mal zum Wein eingeladen worden und gebucht für die Datscha-Party am 12. Bin extrem gespannt – ich erinnere mich verdammt dunkel an die letzte Russendisko meines Lebens (damals mit Wladimir Kaminer – großes Kino!), das ist schon was ganz Besonderes… und dann noch auf nem Boot, ohne Wegkommen – wird sicher großartig!
So, jetzt heißt es weiter offline sein, denn das Offlineleben hier ist einfach nur wunderbar. Bis die Tage, Digger!
PS: Wer übrigens Interesse daran hat, in Hamburg zu wohnen, kann mal auf meiner anderen Website vorbeischauen: wohnungen mieten hamburg – viel Erfolg!


Und wie war die Datscha Party? Mit den Datscha Partys bist du partymäßig eigentlich schon gut beraten. Da du aber schreibst du seist “Hamburgnewbie” schau mal auf VoodooView.de, da gibts Hamburgs Partys in der Übersicht – auch die in der Schanze;)