Tobago – Vorfreude mit Franz Job! (weltenbester Künstlername)

Okay, bald geht es los! Und so wirklich ernsthaft habe ich noch nicht verstanden, dass wohl bald Sonne satt, Strand, absolute Relaxtheit, Rum, Tauchen und abgefahrene Natur auf mich zukommen. Aber ich arbeite dran :-) Einen hervorragenden Vorgeschmack auf die Trauminsel in der Karibik liefert das Video zum Song von Franz Job: Tobago. Ich könnte es mir stundenlang, stundenlang ansehen, also hier ist es:

Aber da ich ja auch nicht ganz unbeleckt in diesen Urlaub gehen will, hier einige Fakten zu Tobago (noch aus Recherche- und nicht aus Insidersicht):

Einwohner: um die 50.000 und wenn man den Erzählungen so Glauben schenken darf: allesamt sehr entspannt.
Größe: 300 qm. Länge: 40,7 km. Breite: 11,9 km.
Hauptstadt: Scarborough
Temperaturen: ca. 30° (und das bleibt auch so)
Wassertemperatur: 26 – 28° C
Besonderheit: das wohl älteste Naturschutzgebiet der Welt. Der Regenwald im Main Ridge Forest Reserve and Creation Site steht seit 1764 unter Naturschutz. Dem ist wohl zu verdanken, dass sich Tobago an einer immensen Artenvielfalt, insbesondere an Vögeln, erfreuen kann.
Tauchen: Klares Ja! Ich bin zwar noch etwas ängstlich, freu mich aber drauf. Insbesondere, da wir in der Nähe des Buccoo Reef sein werden, das ein Paradies für Taucher sein soll.
Politik: Okay, das amüsiert mich ;-) Tobago hat ein Parlament von 15 Mitgliedern, von denen 12 gewählt werden. Woher die restlichen drei kommen, ist leider nicht so leicht herauszufinden. Sollte ich auf der Insel was dazu erfahren, sag ich bescheid. Auf jeden Fall spielt einer von den 15 in der Fussballnationalmannschaft, was mir ausgesprochen sympathisch ist.
Anreise: Condor startet ab Frankfurt, MartinAir ab Amsterdam. Die Flugdauer beträgt 8-9 Stunden.
Verkehr: Linksverkehr und wohl recht anarchistisch :-) Die öffentlichen Verkehrsmittel sind existent, allerdings sollte man an der Bushaltestelle damit rechnen, dass man wartet. Und wartet. Und wartet. Generell gilt auf Tobago: “Take your time.” Nun, das ist nicht das Schlechteste im Urlaub… Taxis sind wohl recht teuer, ebenso das Anmieten von Mietwagen. Welche Lösung nun die Beste ist, werde ich Euch hoffentlich nach dem Urlaub sagen können.

Natürlich wollte ich auch einige Hinweise dazu haben, welche Bekleidung man am Besten dorthin mitnimmt. Dummerweise bin ich bei der Recherche direkt beim Auswärtigen Amt gelandet, dass mit unzähligen Warnhinweisen nicht direkt zur Urlaubseuphorie beiträgt. Egal, die Quintessenz: es ist immer warm, also können Pullover zuhause bleiben. Die Regenzeit, die wohl auch nicht zu unterschätzen ist, liegt zwischen Juni und November, also tangiert sie mich nicht wirklich. Hinweis an alle alternativen Kids da draußen: Militärklamotten, also Camouflage und Ähnliches, bitte zuhause lassen! Diese Bekleidung ist ausschließlich dem Militär vorbehalten und das sehen die Leute auf Tobago relativ eng. Ebenso ist hier nichts mit Oben-Ohne am Strand oder zu aufreizender Kleidung.

Verdammt, ich freu mich! Und ein ganz großes Dankeschön an Gerrit von extra-divers.de, der uns bei den Urlaubsvorbereitungen großartig unterstützt hat und wahrscheinlich jetzt gerade wieder per Mail herumorganisiert, wo wir noch überall landen könnten – es bleibt spannend! Gebucht sind wir wohl schon für die legendäre Sunday-School in Buccoo und eine gute Flasche Rum :-) , was will man mehr?

Soweit von hier, mehr hört ihr von mir, wenn ich wieder zuhause bin (nein, ich werde NICHT am Strand liegen und bloggen :-) ).

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