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	<title>Staatsangelegenheiten.de &#187; laufen</title>
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		<title>Das erste Mal: Feierabend-Jogging</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 21:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid Staats</dc:creator>
				<category><![CDATA[das erste Mal]]></category>
		<category><![CDATA[joggen]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute wurde eine Idee in die Tat umgesetzt, die auf den ersten Blick wie ein ausgesprochen idiotischer Plan klingt: das Feierabend-Jogging. Ich habe keine Ahnung, ob es das tatsächlich gibt. Wahrscheinlich betreiben das die Japaner neben Powernapping und Dachterassen-Yoga bereits seit Jahren. Für mich war es allerdings heute das erste Mal. Und ich muss sagen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde eine Idee in die Tat umgesetzt, die auf den ersten Blick wie ein ausgesprochen idiotischer Plan klingt: das <strong>Feierabend-Jogging</strong>. Ich habe keine Ahnung, ob es das tatsächlich gibt. Wahrscheinlich betreiben das die Japaner neben Powernapping und Dachterassen-Yoga bereits seit Jahren. Für mich war es allerdings heute das erste Mal. Und ich muss sagen: es war eine verdammt gute Idee!</p>
<p>Wovon ich überhaupt rede? Nun, nachdem mein Terminkalender mir beim <a title="Kung Fu" href="http://www.staatsangelegenheiten.de/das-erste-mal/kung-fu/" target="_self">Kung Fu</a> leider einen Strich durch die Rechnung macht, komme ich überhaupt nicht mehr dazu, Sport zu machen. Halt, nicht ganz ehrlich! Eigentlich ist es gar nicht nur mein Terminkalender, sondern eher doch der innere Schweinehund, der dann aufblüht, wenn man nach Hause kommt, sich hinsetzt und durchatmet. Plötzlich ist die Vorstellung, noch einmal das Haus zu verlassen, um sich sportlich zu betätigen, derart absurd, dass man doch lieber zum Bierchen und der Fernbedienung greift. Na gut, in meinem Fall eher: sich vor das Macbook setzt und weiter im Netz bleibt, wo man schon den ganzen Tag war&#8230; aber ich schweife ab.</p>
<p>Auf jeden Fall dachte ich mir, dass man den inneren Schweinehund einfach gar nicht so weit kommen lassen darf. Und wie geht das? Man kommt erst gar nicht nach Hause, sondern <strong>läuft nach Hause</strong>. Was man dafür braucht: natürlich zunächst einen Arbeitsplatz, der nicht gerade 30 km entfernt liegt. Zum Anderen einen Rucksack, in den man die Klamotten vom Tag stecken kann und in dem man morgens seine Joggingausrüstung verstauen kann. Wichtig hier: das Ding muss extrem fest sitzen, beim Joggen darf überhaupt nichts locker sitzen, reiben, sich bewegen etc. Gute Musik auf die Ohren&#8230; das ist natürlich Geschmackssache. Ich brauche zum Joggen etwas, das mich antreibt. Will sagen: Stromgitarren, emotional erhitzte Männerstimmen und Elektrobeats. Crossover, Metal, Whatever, von Judgement Night über Clawfinger über Disturbed über Fear Factory über the Prodigy über Synapsengeflimmer, das ist eigentlich selbst nicht kenne.</p>
<p>Und wie gesagt: es funktioniert! Es hat Spass gemacht, tat gut, war das ideale Auspowern zum Feierabend und man hat sich endlich mal wieder bewegt! Meine Strecke ist auch eher gemütlich und laut Google Maps nur 3.3 km lang. Wobei: ich verlaufe mich ständig und überall, insbesondere noch in Hamburg, also schätze ich, dass ich eher 4 km gelaufen bin. Nicht viel, aber besser als nix.</p>
<p>Der weitere Plan: das zweimal die Woche durchziehen. In wie weit Plan und Realität kompatibel sind, werde ich berichten&#8230;</p>
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		<title>Laufen im Herbst</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 20:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid Staats</dc:creator>
				<category><![CDATA[Staatsalltag]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Herbst laufen gehen hat ein ganz besonderes Flair. Dafür gibt es viele Gründe: zum einen ist das klassische Rocky-Balboa-Feeling natürlich viel stärker. Der Kaputzensweater wird ausgegraben (und er sollte verdammt alt aussehen!), die Mütze kommt auf den Kopf und man fühlt sich schon in dem Moment, in dem man sich für den Lauf draußen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-357" style="margin: 10px;" src="http://www.staatsangelegenheiten.de/wp-content/uploads/2009/10/herbst.jpg" alt="" width="350" height="234" />Im Herbst laufen gehen hat ein ganz besonderes Flair.</p>
<p>Dafür gibt es viele Gründe: zum einen ist das klassische <strong>Rocky-Balboa-Feeling</strong> natürlich viel stärker. Der Kaputzensweater wird ausgegraben (und er sollte verdammt alt aussehen!), die Mütze kommt auf den Kopf und man fühlt sich schon in dem Moment, in dem man sich für den Lauf draußen zurechtmacht, wie ein Kämpfer.<br />
<strong>Die Natur ist atemberaubend schön.</strong> Man kann über den Herbst sagen, was man will, dem Sommer nachtrauern und auf die Kälte schimpfen, aber der Wald präsentiert sich zu dieser Jahreszeit in einer unwirklich anmutenden Schönheit.<br />
<strong>Die Luft ist klar.</strong> Die Gründe dafür, dass Menschen sich quälen und laufen, ohne ein konkretes Ziel erreichen zu wollen, sind zahlreich und von Läufer zu Läufer unterschiedlich. Ich persönlich will einfach den Kopf frei kriegen. Und diesen Moment erleben, indem das geradeaus starren dazu führt, keinen Schmerz mehr zu spüren, nichts mehr zu wollen und nicht mehr kämpfen zu müssen. Einfach laufen. Manchmal klappt das. Und die klare Luft im Herbst hilft dabei.<br />
<strong>Wir sind unter uns. </strong>Der Sommer ist vorbei, die Schönwetter-Läufer sind zuhause. Wer sich jetzt noch durch Regen und Wind kämpft, folgt einem Ziel. Das vereint. Natürlich lächelt man sich beim Laufen nicht gegenseitig zu, das zerstört die Attitüde des leidenden und verdammt harten Einzelkämpfers, aber im Innern wissen wir doch, dass wir alle die gleiche Macke haben.<br />
<strong>Den Rest der Strecke langsam gehen, is nich.</strong> Der Moment, der richtig weh tut, ist jetzt noch gnadenloser. Denn Entschuldigungen, die man sich selbst serviert, ziehen nicht mehr. Wer jetzt langsam wird oder sogar ins Gehen verfällt, kühlt aus. Und zwar merklich.<br />
Im Herbst laufen gehen &#8211; ich liebe es.</p>
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